Ben&Jerry’s Clever Cookies

Da meine Suchanfragen mir signalisieren, dass es Klärungsbedarf gibt: Ja, es ist wirklich wahr! Ben&Jerry’s Clever Cookies gibt es jetzt auch in Deutschland! Mein Exemplar konnte ich für 5,99 € bei Edeka abstauben. Ich wäre vor Freude fast ausgerastet, denn diese wunderbare Sünde hat sich im letzten Hollandurlaub umgehend in meine persönliche Ben&Jerry’s Top 5 katapultiert. Ich konnte es gar nicht glauben, dass ich wirklich nochmal in den Genuss kommen werde! Ich traue mich fast nicht den Becher anzufangen😉

Worauf wartet ihr? Auf in den Supermarkt, ihr werdet es nicht bereuen!

Zimtschnecken

Ich komme momentan zu nichts. Weder zum großartigen Kochen oder Backen, noch zum Bloggen. Das hat private, aber vor allem eben universitäre Gründe. Und da das Bloggen vorrangig Spaß machen soll, nehme ich mir einfach mal raus, Updates hier nur nach Lust und Laune zu posten. Spätestens im März ist das alles vorbei, aber vermutlich wirds auch schon besser wenn ich die ganz stressige Phase hinter mir habe.

Ist aber auch egal, denn heute gibt es ja was für euch zum Lesen. Es gibt nämlich eine ganz tolle neue Bloggeraktion, bei der ich auf jeden Fall auch teilnehmen wollte. Und das habe ich sogar geschafft. Es geht um die Aktion Ich backs mir, die von Clara ins Leben gerufen worden ist. In der ersten Runde ging es um Zimtschnecken und da habe ich doch direkt mal mitgemacht. Mittlerweile sind über 100 Rezepte zusammengekommen, das ist wirklich der reine Wahnsinn🙂 Mir hat es auch großen Spaß gemacht, mein Rezept zu backen, auch wenn ich dabei nicht sonderlich kreativ war. Dafür erwartet euch bei mir aber ein einfaches und schnelles Rezept, das man auch „in letzter Minute“ nochmal eben schnell zaubern kann.

Zunächst wird ein Hefeteig zubereitet. Dafür die Hefe mit 2 TL Zucker und 2 EL lauwarmer Milch auflösen und dann zu den restlichen Teigzutaten geben. Mit den Knethaken des Mixers sehr gut verkneten und an einem warmen Ort für etwa eine halbe Stunde zugedeckt gehen lassen. Derweil eine Mischung aus Zimt und Zucker herstellen.
Nach Ablauf der 30 Minuten den Teig nochmal gut durchkneten (geht dann auch prima mit den Händen) und in 2 Hälften teilen. Die erste Hälfte auf der bemehlten Arbeitsfläche gut ausrollen, dann dünn mit Ahornsirup bestreichen und großzügig mit Zimtzucker bestreuen. Von einer langen Seite her aufrollen und in 3-5 cm dicke Streifen schneiden. Nach Belieben auf Backpapier oder in ein Muffinpapierchen setzen.
Das gleiche für die zweite Teighälfte wiederholen und dann die Schneckchen in den auf 225° vorgeheizten Ofen (Umluft) geben. Je nach gewünschter Bräunung bleiben sie dort für 10-15 Minuten. Fertig!
Warm aus dem Ofen schmecken die Schnecken natürlich am besten. Ich hätte mir auch gut kalte Vanillesoße dazu vorstellen können! Aber auch an den Folgetagen lassen sie sich noch prima essen. Wenn man wieder das „Frisch aus dem Ofen“-Feeling haben möchte, kann man sie auch einfach kurz in der Mikrowelle erwärmen. Ihr seht, es handelt sich um herrlich unkompliziertes Gebäck!

Ich habe die Schnecken diesmal mit normaler Milch und Butter gebacken. Es sollte aber absolut kein Problem sein, sie durch die gleiche Menge pflanzliche Milch und Alsan zu ersetzen und damit auch vegane Zimtschnecken zu backen. Meinen Pizzahefeteig mache ich auch so und da schmeckt man keinerlei Unterschied🙂

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Falls sich jemand wundert: Ich wollte die Schnecken mitnehmen und habe sie deswegen direkt in Muffinpapieren gebacken. Das waren aber keine normalen, sondern etwas zu große, die wohl eher für Tartletts gedacht sind. War mal ein Fehlkauf bei Ikea😉 Deswegen sieht es nicht unbedingt schön aus, war aber sehr zweckmäßig.

Hier noch die Zutaten im Überblick:
Für den Teig:
1/2 Würfel Hefe
250 ml lauwarme Milch
50 g Butter
400 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
ca. 80 ml Ahornsirup
ca. 100 g Zimtzucker (gekauft oder einfach selbst gemischt)

Ein Jahr ohne Tütchen

Ich habs nicht so mit guten Vorsätzen. Den Jahreswechsel nehme ich natürlich immer irgendwie besonders wahr und ich verschreibe mich dann gern für Wochen im Datum, aber ansonsten habe ich eher das Gefühl, dass mein Leben in anderen Zyklen verläuft. Wenn ich also irgendwas ändern will, orientiere ich mich gewöhnlich an Fixpunkten, die für mich wichtig sind und nicht am 1.1. eines neuen Jahres. Unbestritten ist aber dennoch, dass man sich den 1.1. immer besonders gut merken kann. Und deswegen stelle ich mich jetzt selbst vor eine kleine Aufgabe, über deren Erfolg ich hoffentlich zu Beginn des nächsten Jahres berichten kann.

Nach meinem Maggi-Schock stehe ich der Verwendung von Tütenprodukten doch noch kritischer als zuvor gegenüber. Dennoch kam es auch danach immer mal wieder vor, dass ich aus Bequemlichkeit zu einer Tüte gegriffen habe. Damit soll aber in diesem Jahr Schluss sein! Meine persönliche Herausforderung für 2014 lautet also: Keine Tütengerichte in 2014! Weder Wikingertopf, noch Ofenmakkaroni, noch Fix für Fisch! Ein Gang in die Tütenabteilung zur Inspiration ist gestattet, aber gekocht wird dann selbst!

Im Großen und Ganzen denke ich nicht, dass es mir allzu schwer fallen wird. Wie schon im Zusammenhang mit dem Maggi-Schock berichtet, greife ich eh nur noch selten zu diesen Produkten, da ich einigermaßen gut kochen kann und auch Spaß daran habe. Aber jetzt bewusst zu verzichten bzw. auch bei Bequemlichkeit diese Lösung nicht mehr in der Hinterhand zu haben ist doch etwas anderes. Ich bin gespannt, wie es so klappt und werde sicher ab und an mal darüber berichten.

Achja, 3 Ausnahmen gestatte ich mir: Gemüsebrühe darf weiterhin aus dem Glas kommen. Da werde ich zwar von Knorr auf Alnatura umsteigen, sobald das aktuelle Glas verbraucht ist, aber das kann ich nicht annähernd so gut selbst machen. Und in Ausnahmefällen ein Soßenpulver und im Falle einer richtig dicken Erkältung auch mal eine Tütensuppe werde ich mir verzeihen. Richtig gute Soßen zu kochen muss ich nämlich noch üben und wenn es dann mal misslingt, will ich nicht ohne Soße dastehen müssen. Und wenns mir wirklich mal so dreckig geht, dass an richtiges Kochen nicht zu denken ist, wird mich eine Tütensuppe nicht umbringen. In den 3 Fällen heißt es also „nur“ Reduzierung statt kompletter Vermeidung. Aber auch das sollte machbar sein.

Die Kochschmonzwoche (KW 2)

Gekocht?
Die Woche war mal wieder deutlich von einem Abstecher nach Holland geprägt: Mittwoch gabs Falafelburger, Freitag wundervolles Bami und gestern dann nochmal Gemüseschnitzel mit Kartoffelpüree und und Erbsen und Möhren. Auch wenn ich die holländische Küche im Sinne von Restaurants ganz überwiegend grausam finde: Ein Einkauf bei Albert Heijn bereichert meine Kochschmonzwoche ungemein❤ Sonntag gabs endlich mal wieder eine klassische Bolognesesoße mit Spaghetti und Parmesan nach Belieben, das war auch mal wieder toll.

Gebacken?
Auch wenn ich lange überlegt habe, ob das wirklich stimmen kann: Der Ofen blieb in dieser Woche kalt.


Auswärts schnabuliert?

Mittwoch haben wir uns bei einer typischen holländischen Pommesbude bedient. Wieso schmecken die Pommes da nur so viel besser? Und Samstag haben wir uns mal ins Allush gewagt und es war ein absoluter Volltreffer. Ich hatte zwar keinen veganen Döner, sondern einen Falafelteller, aber es war SO lecker. Und mein Probierstückchen von dem veganen Döner“fleisch“ war auch wirklich gut. Ich freue mich schon, da demnächst mal ein veganes Dürüm zu verspeisen. Klare Empfehlung an alle, die in der Nähe wohnen. Egal ob Veganer, Vegetarier oder Allesmampfer, denn da findet wirklich JEDER was!

Wochenliebling?
Baaaaaaaami❤

Entdeckt?
Mal wieder die volle Produktbreite in Holland. Ich stand bestimmt 10 Minuten vor der Kühltheke und musste mich erstmal durchs fantastische Angebot an Gemüse“fleisch“ lesen. Von Tofubratwürstchen und Co halte ich ja nicht so wahnsinnig viel, aber die Gemüsevarianten da sind der Oberhammer. Nächstes Mal muss ich dringend mehr von den Gemüseschnitzeln mitbringen, die lassen sich bestimmt prima einfrieren. Am liebsten würde ich alle Regale fotografieren und dann Zuhause mal ganz in Ruhe gucken, was man nicht alles mal probieren sollte. So viele tolle Sachen, das kriegen Augen und Gehirn bei nem normalen Einkauf gar nicht verarbeitet😀

Pläne für die nächste Kochschmonzwoche?
Die Kochschmonzwoche ist schon wieder 2 Tage alt und ich habe noch nicht wirklich viel Zeit in der Küche verbracht. Meine Hoffnung, dass sich das ändert, ist auch relativ gering – die Masterarbeit frisst einfach so viel Zeit weg, da fehlt mir meistens einfach die Lust auf lange Küchenexperimente ohne konkreten Anlass. Aber fürs Wochenende möchte ich einen Kuchen machen. Wenn ich das schaffe und er bei Gelingen auch direkt verbloggt wird, wäre das doch immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Vegane Butterkekse und Kalte Schnauze

Fürs vergangene Wochenende habe ich mich mal an kalter Schnauze versucht. Eigentlich ist sie ganz gut geglückt, nur vom Hocker hats mich nicht gehauen. Das liegt aber wohl daran, dass ich diesem Kuchen generell wenig abgewinnen kann. Da das bei euch aber durchaus anders sein kann und er objektiv ja schon gut geschmeckt hat, möchte ich euch das Rezept dennoch nicht vorenthalten.

Da die kalte Schnauze vegan werden sollte, habe ich auch die Butterkekse selbst gemacht. Die bekommen auf jeden Fall eine klare Empfehlung. Ich werde sie sicherlich mal wieder für ein „normales“ Kaffeetrinken oder so backen. Dazu einfach alle unten angegebenen Zutaten gut miteinander verkneten, dann stramm in Frischhaltefolie einrollen und 2 Stündchen in den Kühlschrank legen. Anschließend dann ausrollen, ausstechen und auf ein Backpapier setzen. Da der Teig recht weich geblieben ist, habe ich den Teig direkt auf der Frischhaltefolie ausgerollt, dadurch konnte ich die ausgestochenen Kekse leichter lösen. Die Kekse wandern dann für 15-20 Minuten bei 180° (Umluft) in den vorgeheizten Ofen. Sie sind fertig, wenn sie sich goldbraun färben.

Für die Füllung wird Palmin in einem Topf geschmolzen und anschließend in eine große Schüssel umgefüllt. Dann werden zunächst „Milch“, Puderzucker, Kakao und Salz untergerührt, bis sie sich vollständig aufgelöst haben. Dann kommen die Mandeln hinzu, sodass die Masse etwas fester wird. Ich habe zusätzlich ein Fläschchen Rumaroma hinzugegeben. Das schmeckte gut und hat den Kuchen etwas „erwachsener“ wirken lassen, man kann das Aroma aber sicherlich auch weglassen oder durch eine andere Geschmacksrichtung bzw. generell andere Gewürze ersetzen.
Ich habs nicht hinbekommen, dass die Masse vollkommen homogen geworden ist. Es gab viel „Mandelmasse“ und trotzdem nochmal einen guten Teil an flüssigerem Schokofett. Später im erkalteten Kuchen hat man davon aber nichts gemerkt.

Wenn die Kekse abgekühlt sind, kann man mit dem Einschichten beginnen. Die Fettmasse sollte auch bereits etwas abgekühlt, aber noch gut streichfähig sein. Zum Schichten wird zunächst eine Kastenform mit Frischhaltefolie ausgekleidet. Dann füllt man etwas flüssiges Schokofett ein und legt die ersten Kekse auf. Darauf verteilt man dann etwas von der festeren Mandelmasse, legt wieder Kekse auf, dann Mandelmasse usw., bis die gewünschte Höhe erreicht oder die Kekse aufgebraucht sind. Anschließend wird der Rest des flüssigen Schokofetts in die Form gegossen. Die Kastenform wandert dann über Nacht in den Kühlschrank und am nächsten Morgen lässt sich prima der kalte Hund rausstürzen.

Ein einfaches und schnelles Rezept, das meiner Meinung nach der tierischen Variante in nichts nachsteht.

Die Zutaten im Überblick:

Für die Kekse:
200 g Mehl
80 g Alsan
100 ml Sojasahne (Ich hatte eine aufschlagbare, festere Variante. Greift man zu Cuisine, kommt man vielleicht mit weniger hin.)
40 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
500 g Palmin (Kokosfett)
300 g Puderzucker
100 g ungesüßtes Kakaopulver
100 g gemahlene Mandeln
50 ml Milchersatz
1 Fläschchen Rumaroma
1 Prise Salz

Pizzateig

Ich kann mich nicht davon freisprechen, ab und zu gerne mal Pizza zu bestellen. Das ist aber immer gleich ein teures Vergnügen und mir häufig auch einfach zu fettig, denn selbst wenn man wenig Käse bestellt, hat man ja häufig doch eine gefühlte Packung Streukäse oben drauf. Die Alternative war bisher immer das gute, alte Pizzakit. Dabei stört mich aber schon seit Langem, das einige Kits irgendwie zu süßlich schmecken und andere einen seltsamen Beigeschmack von irgendwelchen Konservierungsstoffen/Aromen/keine Ahnung was haben. Das ist kein Drama, aber der selbstgemachte Teig schmeckt einfach so viel besser! Probiert es mal aus!

Wasser im Wasserkocher kurz erwärmen, sodass das Wasser lauwarm ist. Gemeinsam mit Hefe und Zucker in eine Tasse füllen, gut durchrühren und 5-10 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
Derweil die Mehlmischung aus Mehl und Salz und die Milchmischung aus Milch und Olivenöl jeweils zusammenrühren und bereitstellen.
Wenn die Hefemischung Bläschen bildet, zur Mehlmischung hinzugeben. Milchmischung ebenfalls hinzugeben und mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verarbeiten. Das dauert unter Umständen ein paar Minuten, aber es lohnt sich.
Dann den Teig mit einem befeuchteten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen. Ich erwärme immer eine Tasse Wasser in der Mikrowelle und stelle den Teig dann anschließend dort hinein.
Nach den anderthalb Stunden den Teig mit den Händen gut durchkneten. Er sollte sich mittlerweile etwa verdoppelt haben und schön fluffig sein. Dann entweder direkt zu 2-3 runden Pizzas oder einem Blech Pizza weiterverarbeiten oder aber im Kühlschrank kalt stellen und später oder am Folgetag weiterverarbeiten. Je eher man ihn verwendet, desto fluffiger und „American-Style-mäßig“ wird er, aber es soll ja auch Leute geben, die einen dünnen, knusprigen Boden bevorzugen.
Dem Belag sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Dann nach Belieben mit Käse und Oregano bestreuen und für 15-20 Minuten bei 180° (Umluft) in den Ofen schieben.

Das Rezept lässt sich übrigens wunderbar veganisieren. Einfach die Milch durch pflanzliche Milch ersetzen (ich habe Sojamilch genommen) und statt Käse Pizzaschmelz drüberstreuen. Der Pizzaschmelz sollte dann aber nicht direkt mit in den Ofen wandern, sondern erst nach etwa der Hälfte der Backzeit aufgetragen werden. Die vegane Variante kann man problemlos Fleischessern auftischen. Der Pizzaschmelz sorgt natürlich für ein anderes „Mundgefühl“, aber beide Varianten schmecken wirklich richtig lecker.

Wenn man die Zeit, in der der Teig gehen muss, außenvor lässt, ist die Pizza in etwa einer halben Stunde komplett vorbereitet. Wesentlich schneller geht es mit einem Pizzakit auch nicht. Ich glaube, ich habe da ein neues Lieblingsrezept gefunden, das mal wieder ein „Industrieprodukt“ dauerhaft ablösen wird🙂

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Die Zutaten im Überlick:

21 g (1/2 Würfel) Hefe
125 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker

450 g Mehl
2 TL Salz

175 ml Milch
25 ml Olivenöl

Zutaten nach Belieben für den Belag, inkl. Tomatensoße und Käse

Die Kochschmonzwoche (KW 1)

Herzlich Willkommen im ersten kompletten Kochschmonzjahr. Ich freue mich sehr auf meine wöchentlichen Zusammenfassungen!

Gekocht?
Diese Woche gab es gleich 2mal Pizza – einmal klassisch mit Schinken, Ananas und Mozzarella, einmal veganertauglich mit Spinat, Tomaten, Paprika und Pizzaschmelz. Das Rezept werde ich euch gleich noch verbloggen, es ist nämlich wirklich absolut genial. So einfach und so lecker! Heute Nachmittag versuche ich mich noch an Kaiserschmarrn, aber ansonsten blieb die Woche kochtechnisch wieder sehr unspektakulär mit einer Menge Standardgerichten.

Gebacken?
Vegane Butterkekse. Und daraus habe ich dann ebenfalls vegane Kalte Schnauze gebastelt. Schmeckte lecker, war mir persönlich aber zu mächtig. Aber die Butterkekse waren fantastisch!

Auswärts schnabuliert?

Leider nichts. Ich war diese Woche aber auch kaum unterwegs. Nächste Woche dürfte sich das aber wieder ändern, da zumindest für Mittwoch ein Ausflug geplant ist.

Wochenliebling?
Der Pizzateig. Adios Pizzakit!

Entdeckt?
In der Zeitschriftentheke habe ich ein vegetarisch-veganes Magazin entdeckt. Ich habs mal mitgenommen, aber nochmal würde ich es nicht kaufen. Es war kein Rezept dabei, dass ich unbedingt nachkochen wollen würde. Zudem hatte ich beim Durchblättern immer den Eindruck, dass das Magazin wahnsinnig trendy und alternativ sein will, die Rezepte waren dafür aber ziemlich langweilig und/oder nur durch „exotische“ Zutaten verkompliziert. Nö, da bekomme ich in einschlägigen Blogs oder durchs eigene „Veganisieren“ bessere Rezepte.

Pläne für die nächste Kochschmonzwoche?
Mittwoch komm ich zu Albert Heijn, whoop whoop! Ich sehe mich schon mit Gemüseburgern, Vla, Käse und Süßkram den Laden verlassen. Und ich habe mir vorgenommen, mindestens 3 liegengebliebene Rezepte zu verbloggen. Ich hoffe, die Zeit lässt es zu.

Die Kochschmonzwoche (KW 52)

Heute gibt es mal keine klassische Kochschmonzwoche, sondern nur eine Mini-Zusammenfassung. Mehr ist aber auch nicht wirklich nötig, rund um Weihnachten wurde ich gut von der Verwandtschaft versorgt, sodass meine Küche weitestgehend kalt bleiben durfte. Lediglich der Hefestrudel mit Zimt, Äpfeln und Mandeln aus der Lecker hat es in meinen Ofen geschafft.

Ansonsten befinde ich mich gerade in einer sehr schreibintensiven Phase für meine Masterarbeit. Das bedeutet zum einen, dass ich meistens nur irgendein schnelles Essen zum satt werden zubereite, statt zu kochen und zu experimentieren. Und zum anderen bedeutet es auch, dass ich nach den vielen Stunden am PC heilfroh bin, wenn ich das gute Teil ausschalten darf. Bis zum Ende der Woche möchte ich diesen Teil aber abgeschlossen haben und dann finde ich sicherlich auch Zeit und Lust liegengebliebene Rezepte zu verbloggen.

Bis dahin wünsche ich euch, meiner winzigkleinen Leserschaft, schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr und das Beste für 2014. Ich freue mich sehr auf das erste komplette Kochschmonzjahr mit tollen Rezepten, vielen Experimenten und euren Kommentaren!

Winterlikör

Ich trinke wirklich, wirklich selten Alkohol. Ich bin meistens mit dem Auto unterwegs und abgesehen von ein paar Cocktails, die man mal so ganz gut trinken kann, schmeckt mir Alkohol nicht besonders. Sekt, Bier, Wein – das lässt mich alles vollkommen kalt. Auf der Suche nach Geschenkideen aus der Küche bin ich aber bei der Küchenchaotin auf einen Weihnachtslikör gestoßen, der sogar mir ganz gut schmeckt. Ich hatte zumindest nach dem Abschmecken Lust, auch mal ein kleines Gläschen zu genießen und das soll bei mir schon was heißen. Auch bei den Beschenkten kam der Likör prima an. Und da er auch nach Weihnachten noch gut als Winterlikör durchgeht, möchte ich ihn gerne mit euch teilen.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst die Eier trennen. Je nachdem, ob ihr mit dem Eiweiß noch was anstellen wollt (ich habe Makronen und Baiser draus gemacht) entsprechend vorsichtig dabei sein. Dann das Eigelb mit dem Vanillemark in eine große Schüssel geben und mit dem Mixer aufschlagen. Nach und nach Puderzucker einrieseln lassen und dann lange und gründlich weitermixen, bis eine helle Creme entsteht, die an Eierlikör erinnert. Dann die Sahne hinzugeben und alles nochmal einige Minuten aufschlagen. Als letzten Schritt Rum, Aroma und Gewürze untermischen und – ihr ahnt es – nochmal gut mixen.

Die liebe Küchenchaotin hat insgesamt wohl so 25 Minuten gemixt, ich kam mit insgesamt etwa 10-15 Minuten gut hin. Ich glaube aber, dass das auch stark von der Mixerleistung abhängt. Und man weiß ja in etwa, wohin man will. Danach habe ich mich auch gerichtet und wenn die Masse mir dann jeweils gut aussah, kam die nächste Zutat hinzu.

Mit einem Trichter habe ich den Likör dann in Fläschchen umgefüllt und alles gut verschlossen. Mit Serviettenstücken und Packpapier dekoriert sahen die Fläschchen dann auch niedlich aus. Super Idee mit leckerem Ergebnis. Den Likör merke ich mir sicherlich fürs nächste Jahr🙂 Aus den unten angegebenen Mengen habe ich knapp 1,5 Liter Likör bekommen. Da er nur begrenzt haltbar ist, ist es u.U. sinnvoll, die Menge zu verkleinern.

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Die Zutaten für eure Einkaufsliste:
10 frische Eigelb
250g Puderzucker
400ml Sahne
1 Vanilleschote
1 Fläschchen Vanillearoma
2 TL Lebkuchengewürz
2 TL Zimt
300 ml Rum

Ich habe die Zutaten mir ein bisschen angepasst. Ohne Vanillemark, zusätzlichen Zimt und mit etwas weniger Rum hats im Orginialrezept aber auch wunderbar geklappt. Variieren nach dem eigenen Geschmack ist also durchaus erlaubt🙂

Die Kochschmonzwoche (KW 51)

Gekocht?
Gestern habe ich unser vorgezogenes Weihnachtsessen zubereitet und es war himmlisch! Als Hauptgang gab es das Hähnchen Caprese aus der aktuellen Lecker, dazu ein Kartoffel-Brokkoli-Gratin und als Nachspeise dann Mandelpudding mit Himbeerpüree und Zimt-Karamell-Mandeln. Sooo lecker, selbst das Hähnchen hat mir geschmeckt und doch relativ einfach. Omnomnom!
Ansonsten hat der Herd von mir in dieser Woche eher wenig Aufmerksamkeit bekommen, mehr als ein paar Standardgerichte mit freundlicher Beteiligung des Tiefkühlers musste er nicht produzieren. Dafür hatte der Ofen umso mehr zu tun…

Gebacken?

Nach dem Nutellastern (der übrigens prima geklappt hat und bald nochmal mit Hefeteig nachgebacken wird!) habe ich mich in die letzten Weihnachtsbäckereien gestürzt. Ich habe für 20 Leute jeweils ein kleines Geschenktütchen mit Keksen vorbereitet und dafür Vanillekipferlkonfekt, After Eight Herzen, Giotto-Knusperkugeln, Zimtsterne und Schoko-Krokant-Shortbread gebacken. Die Rezepte und entsprechenden Verlinkungen folgen sobald ich Zeit dafür finde. Für eine Veganerin unter den zu Beschenkenden gabs wieder mal vegane Nussecken, die mir diesmal optisch deutlich besser gelungen sind (s. Rezeptupdate). Für die Unimädels gabs einen Satz Weiße Schokolade-Macadamia-Cookies. Und da ich gestern endlich Weihnachtslikör zubereitet habe, hatte ich noch 8 Eiweiß über, die ich heute Morgen noch schnell zu Kokos-Marzipan-Makronen und Baiser verarbeitet habe. Jetzt ist aber wirklich gut mit dem Gebacke für dieses Jahr, es gibt nur noch den Kuchen für den 1. Feiertag und dann kann ich Kuchen und Kekse erstmal nicht mehr sehen😉

Auswärts schnabuliert?

Ich war nur Montag unterwegs, da gabs dann ein Stückchen Lasagne bei einer Nudelbar. War lecker, aber nichts, was ich unbedingt nochmal wiederholen müsste.

Wochenliebling?
Das vorgezogene Weihnachtsessen.

Entdeckt?
Viele tolle Rezepte in der Lecker. Und ich habe den Sandwichtoaster wiederentdeckt. Ab und zu kann man da wirklich mal ganz gut was drin machen.

Pläne für die nächste Kochschmonzwoche?

Morgen werde ich wohl Apfel-Zimt-Mandel-„Strudel“ backen, damit wir ihn am 1. Feiertag mit zu meinen Großeltern nehmen können. Aus dem sonstigen Weihnachtsessen kann ich mich wohl ganz gut raushalten, aber wir essen da im Normalfall eh nichts besonders tolles/aufwändiges. Und nach dem Dezember, in dem ich viel Zeit in der Küche verbracht habe, bin ich momentan nicht soo traurig drum, mich in den nächsten Tagen erstmal wieder anderen Dingen und Hobbys mehr zu widmen.